1stbuddha
Avalokiteshvara Vierarmige Vajrayana Bodhisattva Vuurverguld Brons Lot 444 1stbuddha
Avalokiteshvara Vierarmige Vajrayana Bodhisattva Vuurverguld Brons Lot 444 1stbuddha
Niedriger Lagerbestand: 1 verbleibend
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Meisterwerk der Kathmandu-Vallei – Vierarmiger Vajrayana-Bodhisattva (Lot 444)
Herkunft: Nepal (Newar-Atelier) | Datierung: 18.–19. Jahrhundert | Material: Kupfer-Zinn-Bronze mit Feuervergoldung | Maße: 34,5 cm / 4,4 kg
Mit Lot 444 präsentiert 1stbuddha eine außergewöhnliche nepalesische Bronze-Skulptur, die die hohe Kunstfertigkeit der Newar-Ateliers des 18. bis 19. Jahrhunderts verkörpert. Dieser vierarmige Bodhisattva ist auf einer separat gegossenen Lotusbasis (Lotusvoet) platziert – ein technisches Merkmal, das für die anspruchsvolle traditionelle Gusskunst der Kathmandu-Vallei bezeichnend ist.
Die Skulptur wurde im pre-industriellen Wachsausschmelzverfahren (verloren-was-gieting) hohl gegossen. Das Werk zeigt eine beeindruckende Materialtiefe: Reste der ursprünglichen Feuervergoldung sind in den geschützten Zonen erhalten und zeugen vom einstigen Glanz dieses Sakralobjekts. Die natürliche Patina und die durch rituellen Gebrauch sanft verzogenen Konturen verleihen dem Bildnis eine tiefe, meditative Aura.
Ikonografisch handelt es sich um eine seltene, regional geprägte Form des Avalokiteshvara innerhalb eines tantrisch-buddhistischen Rahmens. Die vier Arme halten spezifische Attribute: Eine Öllampe (dīpa), eine Lotusknospe (padma), ein Flammenemblem sowie eine Schädelschale (kapāla). Besonders die Kapāla kennzeichnet das Werk als rein buddhistisches Artefakt der Vajrayana-Tradition und grenzt es von hinduistischen Darstellungen ab.
Mit einem Gewicht von 4,4 kg und einer Höhe von 34,5 cm ist diese Bronze ein massives und zugleich feingliedriges Zeugnis der Himalaya-Kunst, das durch seine unberührte Originalsubstanz und das Fehlen moderner Restaurierungen besticht.
Technische Details & Expertisen-Merkmale:
- Konstruktion: Traditioneller Newar-Guss mit separat gefertigtem Lotossitz.
- Ikonografie: Seltene Kombination ritueller Attribute (inkl. Kapāla) im tantrischen Kontext.
- Oberfläche: Konsistente Patina-Aufbau mit mikroskopisch nachgewiesener Feuervergoldung.
- Zustand: Authentische Slijtage durch langjährigen rituellen Gebrauch; keine künstliche Alterung.
- Proportionen: Harmonische Modellierung mit serenstem Gesichtsausdruck.
"Lot 444 ist ein seltenes Dokument der Newar-Gusskunst – eine Brücke zwischen der rituellen Stille Nepals und der komplexen Ikonografie des Vajrayana."
1stbuddha Schätzung: €3.000 – €4.000.
Ein museales Highlight für Sammler nepalesischer Bronzen, die Wert auf technische Integrität und ikonografische Seltenheit legen.
Teilen

⚠️ Nur noch 1 Stück verfügbar – Einzelstück